World Clean up Woche 2025
Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich in der Woche vom 15. bis 19. September 2025 aktiv am internationalen World Cleanup Day beteiligt.
Dabei sammelten sie nicht nur Müll auf dem Schulgelände, sondern engagierten sich auch für die Verschönerung unseres Ortes Beetzendorf.
Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Klasse 5a sowie beider 8. Klassen und 9. Klassen, die sich freiwillig gemeldet haben, um an der Aktion teilzunehmen.
Mit großem Einsatz zeigten sie, dass Umweltschutz bereits in jungen Jahren beginnt.
Die Aktion machte deutlich, wie sehr Abfall unserer Umwelt schadet – und dass wir alle etwas dagegen tun können.
Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch ihre Klassenleitungen beteiligten sich tatkräftig am Aufräumen und trugen dazu bei, unsere Schule und den Ort ein Stück lebenswerter zu machen.
Projekttag 'Artenschutz' im Magdeburger Zoo am 26.06.2025
Der Besuch im Magdeburger Zoo war cool. Wir sind mit dem Bus hingefahren und haben uns schon sehr auf diesen Projekttag gefreut. Gut gelaunt sind wir dann dort eingetroffen. Nach einer ersten kleinen Erkundungstour begann unser Workshop. Hier haben wir eine Menge über gefährdete Tierarten erfahren. Haben Fragen gestellt und waren auch stolz, dass wir Antworten geben konnten. Im Anschluss setzten wir in Kleingruppen unsere Entdeckungstour fort. Wir freuten uns so viele verschiedene Tiere ganz nah zu sehen. Einziger Wehrmutstropfen, die Pandas waren nirgends zu entdecken. Am Ende des Ausfluges ging es in den Zoo-Shop. Jetzt erinnern zahlreiche Fotos und Plüschtiere an unseren Ausflug in den Magdeburger Zoo. Positiv zu erwähnen ist, dass dieser Tag unsere Klassengemeinschaft weiter gestärkt hat.
Die Klasse 6a
Der Projekttag wurde finanziert durch die bildungsbezogenen Angebote im Rahmen des ESF+-Programms „Schulerfolg sichern“ im Altmarkkreis Salzwedel.
Besuch der Gedenkstätte Isenschnibbe in Gardelegen
Am 27.08.2025 besuchte die Klasse 10b die Gedenkstätte Isenschnibbe in Gardelegen. Vor Ort hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre im Unterricht entstandenen Fragen direkt an Herrn Winzer, den Leiter der Gedenkstätte, zu richten. Durch den intensiven Austausch konnten sie ihr Wissen über die historischen Ereignisse deutlich vertiefen.
Neben dem Gespräch besichtigten sie das Außengelände mit den Grabstellen sowie das Dokumentationszentrum. Dort erhielten sie weitere aufschlussreiche Informationen zur Geschichte des Ortes und zu den Geschehnissen im April 1945. Darüber hinaus unterstützten die Schülerinnen und Schüler die Mitarbeitenden der Gedenkstätte, indem sie selbst bei der Reinigung der Grabstellen mit anpackten.
Die Exkursion wurde durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt gefördert.




Besuch der Gedenkstätte Isenschnibbe in Gardelegen
Am 26.06.2025 besuchte die Klasse 9a die Gedenkstätte Isenschnibbe in Gardelegen. Vor Ort hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre im Unterricht entstandenen Fragen direkt an Herrn Winzer, den Leiter der Gedenkstätte, zu stellen. Durch den intensiven Austausch konnten sie ihr Wissen erheblich erweitern.
Neben dem Gespräch besichtigten sie auch das Außengelände mit den Grabstellen sowie das Dokumentationszentrum. Dort erhielten sie weitere aufschlussreiche Informationen zur Geschichte des Ortes und der Geschehnisse im April 1945.
Die Exkursion wurde durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt gefördert.
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Besuch von Herrn Wagner in der Klasse 5a
Am 16.06.2025 besuchte Herr Wagner, ein Experte für Medienkompetenz und Polizist, die Klasse 5a, um die Schülerinnen und Schüler über einen verantwortungsbewussten und sicheren Umgang mit digitalen Medien aufzuklären.
In seinem anschaulichen und altersgerechten Vortrag erklärte Herr Wagner zunächst die Bedeutung eines bewussten Umgangs mit persönlichen Daten im Internet. Er verdeutlichte, welche Informationen besser nicht veröffentlicht werden sollten und warum Privatsphäre im digitalen Raum so wichtig ist.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Aufklärung über mögliche Gefahren bei der Nutzung von sozialen Netzwerken, Messenger Diensten und Online-Spielen. Herr Wagner sprach unter anderem über Themen wie Cybermobbing, Fake-Profile, Datenschutz sowie die Risiken beim Download und Teilen von Inhalten.
Durch praxisnahe Beispiele und interaktive Fragen bezog er die Schülerinnen und Schüler aktiv in das Gespräch ein und sensibilisierte sie nachhaltig für einen achtsamen Medienkonsum. Die Kinder zeigten großes Interesse und stellten zahlreiche Fragen, die Herr Wagner geduldig und verständlich beantwortete.
Der Besuch war ein wertvoller Beitrag zur Medienerziehung und förderte das Bewusstsein für verantwortungsvolles Verhalten im digitalen Raum.
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Aktion„Wir werden laut“ – Für den Erhalt der Schulsozialarbeit
Am 11. Juni 2025 beteiligte sich unsere Schule an der landesweiten Aktion *„Wir werden laut“, die von Schularbeitenden in Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen wurde. Ziel der Aktion ist es, ein starkes Zeichen für den langfristigen Erhalt der **Schulsozialarbeit* zu setzen – denn auch wenn die Finanzierung durch den *Europäischen Sozialfonds (ESF)* aktuell bis zum *31.12.2027* gesichert ist, gibt es *ab August 2028* keine feste Grundlage mehr. Ein Landesprogramm, das die Schulsozialarbeit über dieses Datum hinausträgt, *ist derzeit nicht in Planung*.
Warum ist das wichtig?
Die Schulsozialarbeit ist ein fester und wichtiger Bestandteil des schulischen Alltags. Sie unterstützt Schüler\:innen in schwierigen Lebenslagen, fördert das soziale Miteinander und wirkt präventiv bei Konflikten oder psychischen Belastungen. Für viele Kinder und Jugendliche ist die Schulsozialarbeit eine *erste Anlaufstelle bei Sorgen, Streit oder Problemen* – in der Schule, zu Hause oder im Freundeskreis.
Unsere Aktion: Kreative Wimpel – starke Botschaften
Im Rahmen der Aktion gestalteten unsere Schülerinnen und Schüler *kreative Wimpel*, auf denen sie Antworten auf diese Fragen festhielten:
???? Was fällt dir ein, wenn du an deine Schulsozialarbeiterin denkst?
???? Warum ist es gut, dass sie da ist?
???? Was wäre ohne Schulsozialarbeit anders?
Die Rückmeldungen waren eindrucksvoll und zeigen, welchen Stellenwert die Schulsozialarbeit für junge Menschen hat. Hier einige Aussagen:
> „Ich kann mit ihr über alles reden.“
> „Sie hilft mir, wenn ich traurig bin.“
> „Ohne Schulsozialarbeit wäre es in der Klasse viel unruhiger.“
> „Dann wüsste ich manchmal nicht, an wen ich mich wenden soll.“
Die bunten Wimpel wurden im Schulhaus sichtbar aufgehängt – als *starkes Symbol für Mitbestimmung, Wertschätzung und Zukunftsfähigkeit*.
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Ausblick
Da *2026 die nächste Landtagswahl* in Sachsen-Anhalt ansteht, ist es das Ziel der Initiative, *vor der Wahl eine politische Entscheidung für ein verlässliches Landesprogramm zur Schulsozialarbeit* zu erreichen. Nur so kann sichergestellt werden, dass dieses wichtige Unterstützungsangebot über das Jahr 2028 hinaus erhalten bleibt.
Wir als Schule unterstützen diese Forderung ausdrücklich – im Interesse unserer Schüler\:innen und der gesamten Schulgemeinschaft.
„Schulsozialarbeit muss bleiben. Verlässlich. Langfristig. Landesweit.“
Wie klingt Demokratie?
Am 15. Mai 2025 hatte die Klasse 8b der Sekundarschule Beetzendorf-Dähre am Standort Beetzendorf die besondere Gelegenheit, Demokratie auf kreative Weise zu erleben – im Rahmen eines interaktiven Theater- und Musikprojekts.
Ausgehend von ausgewählten Passagen des Grundgesetzes gestalteten die Schauspielerin Charlotte Knappstein und der Musiker Torsten Urban zunächst ein kurzweiliges szenisch-musikalisches Programm. Auf unterhaltsame und zugleich nachdenkliche Weise wurde dabei die Bedeutung demokratischer Grundwerte erlebbar gemacht.
Im zweiten Teil des Projekttages wurden verschiedene Instrumentengruppen gebildet. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst aktiv werden: Mit einer Vielzahl von Klanginstrumenten und ihrer eigenen Stimme experimentierten sie unter fachkundiger Anleitung und schufen gemeinsam eindrucksvolle Klangbilder.
Das Projekt wurde von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert und trug dazu bei, Demokratie nicht nur zu verstehen, sondern auch zu fühlen – und zu hören.
Das Schulplanetarium war zu Besuch

Am 18.12 und 19.12.24 war das Schulplanetarium am Standort Beetzendorf zu Besuch.
Für alle Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse stand Astro-Unterricht auf dem Programm. Für viele war es das erste Mal überhaupt in einem Planetarium, umso beeindruckender waren die unterschiedlichen Projektionen an der Kuppel. Besonders den wunderschönen, sternenklaren Nachthimmel empfanden alle als besonders imposant. Vielen Dank an das Schulplanetarium aus Bad Sooden-Allendorf :)
Fahrt zur Gedenkstätte Isenschnibbe in Gardelegen
Am 20.08.2024 ist die 10b zu einem Gedenkstättenbesuch Isenschnibbe in Gardelegen unterwegs gewesen. Vor Ort wurden die Schülerinnen und Schüler umfangreich im Dokumentationszentrum informiert und konnten Fragen stellen. Anschließend besuchten sie das Gräberfeld auf dem Außengelände.
Gefördert wurde die Fahrt durch die Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt.

Teamtag der 5.+6. Klasse im Erlebnishaus Altmark in Zethlingen
Am 15.08.2024 hatten die Klasse 5b und 6b einen „Teamtag für die Klasse“ im Erlebnishaus Altmark.
Die beiden Klassen wurden vor Ort von 4 Erlebnispädagogen empfangen, die den Tag für und mit den Schülern gestalteten.
Die Schülerinnen und Schüler sollten Challenges bewältigen, bei denen die Gruppenarbeit im Mittelpunkt stand. Es mussten Strategien und Arbeitsweisen durch die Schüler entwickelt und ausprobiert werden, um die Aufgaben lösen zu können. Die Klasse 5b konnte sich durch jede erfolgreich gemeisterte Aufgabe Schlüssel erarbeiten, um am Ende des Tages eine Schatztruhe öffnen zu können. Neben den Aktivitäten war die gemeinsame Zeit, die die Schüler außerhalb des Klassenzimmers miteinander verbringen konnten, ein Gewinn für alle.
Wir bedanken uns bei der Schulsozialarbeiterin, die eine Finanzierung durch Projektgelder ermöglicht hat und beim gesamten Team des Erlebnishauses Altmark für diesen gelungenen Tag.




Gedenken an NS-Opfer in SAW
Schüler der Sekundarschule Beetzendorf/ Dähre putzen Stolpersteine
Am Morgen des 17. Juni am Neuperver Tor in Salzwedel wurde die Klasse 9b der Sekundarschule Beetzendorf für die Stolpersteinführung von Kathlen Hoffmann begrüßt. Was sind Stolpersteine? Wie viele Stolpersteine gibt es? Seit wann? Diese Fragen stellten sich die Sekundarschüler, während sie die Hintergrundgeschichten der einzelnen Steine erfuhren.
Um 8 Uhr startete die Tour der Stolpersteinführung durch Salzwedel. Frau Hoffmann, Vorsitzende des Vereins „Miteinander“, erklärte den Schülern, dass Michael Friedrichs-Friedlaender, ein deutscher Metallplastiker und Bildhauer, diese seit 2005 manuell anfertigt.
Die Gedenktafeln dienen als größte dezentrale Mahnmale Europas mit der Intention, jedes einzelne Schicksal der Opfer zu würdigen. Ihre Geschichten sollen nicht in Vergessenheit geraten. Das war der Gedanke vom Urheber Gunter Deming, der die Stolpersteine einführte. Frau Hoffmann erzählte, dass die Stolpersteine vor dem letzten registrierten Wohnort der NS-Opfer verlegt wurde. Ein einzelner aus Messing gebauter Stein kostet einschließlich der Verlegung ca. 120 Euro.
Die Klasse 9b lief alle 16 verlegten Steine in Salzwedel ab und erfuhr die Einzelschicksale dahinter. Sie erfuhren, dass in Salzwedel 1930 sechzig Jüdinnen und Juden in Salzwedel lebten. 1945 waren es nur noch drei. Die Steine, die im Jahr 2010 verlegt wurden, erinnern an die Schicksale der Jüdinnen und Juden, die deportiert wurden oder nicht flüchten konnten.
In der Neuperverstraße 64 lebte die Familie Stein, die 1942 ins Konzentrationslager nach Ausschwitz deportiert wurde. Erich Stein, der Vater, erhielt einen Brief des Staates, er hätte eine Geldstrafe von 90 Reichsmark zu zahlen, da er seinen zweiten Namen nicht angemeldet hatte. In dieser Zeit mussten jüdische Männer den Zweitnamen Israel und die Frauen Sara annehmen, damit man direkt wusste, dass diese Person jüdisch war. An vielen Läden hingen auch Schilder, die daraufhin wiesen, dass nur Deutsche in diesem Laden etwas kaufen durften. Besonders das Schicksal der Kinder und Jugendlichen nahm die Klasse sehr mit.
Dann ging es weiter zur alten Synagoge, wo über die Novemberpogrome 1938 berichtet wurde.
Im Anschluss besuchten die Schüler das Danneillmuseum, indem sie viele Ausstellungsstücke zur Zeit des Nationalsozialismus anschauen konnten. Abschließend wanderten sie noch gemeinsam zum jüdischen Friedhof. Dort endete die Stolpersteinführung.
Nach ihren Eindrücken befragt, äußerten die Schüler, dass es informativ, spannend, tiefgründig und herzzerreißend war. Besonders das, was mit den Kindern gemacht wurde und niemand verschont wurde blieb im Gedächtnis. Eine Schülerin erwähnte, dass es zu Denken gibt, wegen ihrer Zukunft. Einige Schüler hatten in ihrer Vergangenheit diese Steine schonmal gesehen, aber die Hintergründe nie gekannt. Andere fanden es auch mulmig, dass so schreckliche Ereignisse so nah an ihrem Zuhause stattfanden.
Von Johanna Günther, Klasse 9b

Ausflug in das Salzmuseum in Lüneburg

Einblicke in jüdisches Leben
Am 04.04 und 05.04. haben die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der Sekundarschule in Beetzendorf einen lebendigen Eindruck in das jüdische Leben bekommen. Als Referent war der Judaist Anton Hieke zu Gast, der durch eine Kooperation zwischen dem Forschungsinstitut für jüdische Studien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Netzwerk Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage, welches im Altmarkkreis über den Verein miteinander e.V. vertreten wird, die Möglichkeit hat sein Wissen über jüdisches Leben in Schulen zu bringen.
In der Altmark gibt es aktuell kein organisiertes jüdisches Leben. Kinder und Jugendliche, die in der Altmark aufwachsen haben also kaum Berührungspunkte mit jüdischem Leben. Umso wichtiger ist es, dass Kinder einen lebendigen und vielfältigen Einblick in die Welt des Judentums bekommen. An der Sekundarschule Beetzendorf-Dähre wird im Rahmen der Courage-Ag's schon viel zu verschiedenen Kulturen und Religionen gearbeitet. Einen lebendigen Eindruck konnte Herr Hieke den Kindern der 5. Klasse vielseitig gestalteten Vormittag vermitteln.
Zum Anfassen und Anschauen hatte Herr Hieke allerlei jüdische Gegenstände, sogenannte Judaica, dabei. Es gab ein Toramodell zu sehen, verschiedene Kippa (Kopfbedeckung, die jüdische Männer tragen), eine Mesusa (wird mit einem Spruch am Türrahmen angebracht), eine Menora (siebenarmiger Kerzenleuchter für das Chanukkafest) und die Kinder konnten beim klassischen Dreidelspiel (vierseitiger Würfel), welches traditionell zu Chanukka gespielt wird, ihr Glück versuchen. „Das Spiel mit dem Dreidel hat uns am besten gefallen“ berichten einige Schülerinnen der 5. Klasse.
Es gab eine kleine Hebräisch Stunde, wo die Kinder gelernt haben sich auf Hebräisch zu begrüßen und zu verabschieden. Dann durfte alle sich selbst ausprobieren und ihren Namen auf Hebräisch schreiben.
Der zweite Teil des Projekttages dreht sich um das Thema jüdische Küchen. Herr Hieke erzählt etwas über die Speisegesetze im Judentum. Anschließend werden ganz praktisch verschiedene jüdische Gerichte gekocht und probiert. „Es war richtig toll, dass wir soviel ausprobieren konnten. Die Kartoffelspieße waren am leckersten“ berichten zwei Schülerinnen am Ende des Projekttages und gehen mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.
Greta Meyer, Schulsozialarbeit




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